| Es
kommt nicht häufig vor, daß gleich
16 Lehrer(innen) einer Schule zu gleicher Zeit
um ihre Versetzung bitten. Hier müssen
schon schon gravierende Ursachen vorliegen.
Und
so ist es auch: An der Rabanus-Maurus-Schule
(Domgymnasium) in Fulda sind es gleich mehrere
Vorfälle und zweifelhafte Verhaltensweisen,
die Schülern, Eltern und jetzt auch noch
den Lehrern das Leben schwer machen.
Wie
das Schulamt Fulda bestätigt, handelt es
sich zunächst um pädagogische Probleme,
die in einer „pädagogischen Konferenz”
gelöst werden sollen. Die Liste von unliebsamen
Vorfällen, welche Lehrern und Schulleitern
dieser Schule wie auch dem Schulamt Fulda vorgeworfen
werden, ist im Laufe der Jahre stetig gewachsen.
Eine Auswahl mit vielen Details wurde im Web-Portal
www.Schulkritik-Hessen.de veröffentlicht.
Mittlerweile
schämen sich viele Lehrer, an dieser Schule
tätig zu sein. Wer kann, macht sich davon!
Und jene, die jetzt gehen wollen, gehören
nicht gerade zu den schlechtesten Pädagogen.
Doch was bleibt übrig, wenn sie wie beantragt
abwandern?
Das
zweite Problem sind die ebenfalls vom Schulamt
bestätigten „Kommunikationsprobleme
des Kollegiums mit der Schulleitung”.
Hintergrund ist eine gewisse Respektlosigkeit
wie auch Defizite in der Akzeptanz, wenn ein
langjähriger Duz-Kollege plötzlich
als Chef erscheint, seine neue Macht beweisen
will und auch gegen Widerstände durchzusetzen
versucht. Beim derzeitigen Schulleiter handelt
es sich um eine „verdeckte” Hausberufung.
Er hat nahezu sein ganzes Leben, d. h. bereits
als Schüler, als Referendar und 12 Jahre
als Lehrer an dieser Schule verbracht. Nach
4 Jahren Alibi-Exil am gegenüberliegenden
Gymnasium übernahm er dann auch noch die
Schulleitung.
Die
negativen Folgen einer sogenannten „Hausberufung”
– sie ist meist nur durch „Filz
und Klüngel”, d. h. die richtigen
Netzwerke und Beziehungen zu erlangen –
sind schon lange bekannt. Auch an dieser Schule
waren sie vorhersehbar! Daher sind Hausberufungen
an den meisten Universitäten nicht ohne
Grund verboten.
Verantwortliche, welche dem Schulleiter zu seinem
Amt verholfen hatten, überlegen jetzt gemeinsam,
wie sie seinen Stuhl noch retten können.
Auf dem Tisch liegt die im Schulsystem übliche
Methode der Versetzung an eine andere Schule.
– Nein, nicht die Versetzung des Schulleiters!
Ist es nicht einfacher, die 16 Lehrer versetzen
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