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03

31. März 2009

 

Lehrer verlassen das sinkende Schiff.

Wo bleiben die Schüler?

 

Gravierende Probleme an der Rabanus-Maurus-Schule

(Domgymnasium) Fulda

Keywords:
Bildung, Schule, Schulkritik, Schulleiter, Schulaufsicht, Schulamt, Schüler, Eltern, Lehrer, Probleme, Versetzung, Hausberufung, Rabanus-Maurus-Schule, Domgymnasium, Fulda.
Weitere Überschriften:

Sind Mißstände und Hausberufung die Ursachen?

Versetzung an eine andere Schule: 16 Lehrer oder den Schulleiter?

16 Lehrer bitten um Versetzung an eine andere Schule

Rabanus-Maurus-Schule: Nicht nur pädagogische Probleme

Mißstände am Domgymnasium durch Filz und Klüngel?

Lehrer üben den Aufstand. Wann folgend die Eltern?

 

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Es kommt nicht häufig vor, daß gleich 16 Lehrer(innen) einer Schule zu gleicher Zeit um ihre Versetzung bitten. Hier müssen schon schon gravierende Ursachen vorliegen.

Und so ist es auch: An der Rabanus-Maurus-Schule (Domgymnasium) in Fulda sind es gleich mehrere Vorfälle und zweifelhafte Verhaltensweisen, die Schülern, Eltern und jetzt auch noch den Lehrern das Leben schwer machen.

Wie das Schulamt Fulda bestätigt, handelt es sich zunächst um pädagogische Probleme, die in einer „pädagogischen Konferenz” gelöst werden sollen. Die Liste von unliebsamen Vorfällen, welche Lehrern und Schulleitern dieser Schule wie auch dem Schulamt Fulda vorgeworfen werden, ist im Laufe der Jahre stetig gewachsen. Eine Auswahl mit vielen Details wurde im Web-Portal www.Schulkritik-Hessen.de veröffentlicht.

Mittlerweile schämen sich viele Lehrer, an dieser Schule tätig zu sein. Wer kann, macht sich davon! Und jene, die jetzt gehen wollen, gehören nicht gerade zu den schlechtesten Pädagogen. Doch was bleibt übrig, wenn sie wie beantragt abwandern?

Das zweite Problem sind die ebenfalls vom Schulamt bestätigten „Kommunikationsprobleme des Kollegiums mit der Schulleitung”. Hintergrund ist eine gewisse Respektlosigkeit wie auch Defizite in der Akzeptanz, wenn ein langjähriger Duz-Kollege plötzlich als Chef erscheint, seine neue Macht beweisen will und auch gegen Widerstände durchzusetzen versucht. Beim derzeitigen Schulleiter handelt es sich um eine „verdeckte” Hausberufung. Er hat nahezu sein ganzes Leben, d. h. bereits als Schüler, als Referendar und 12 Jahre als Lehrer an dieser Schule verbracht. Nach 4 Jahren Alibi-Exil am gegenüberliegenden Gymnasium übernahm er dann auch noch die Schulleitung.

Die negativen Folgen einer sogenannten „Hausberufung” – sie ist meist nur durch „Filz und Klüngel”, d. h. die richtigen Netzwerke und Beziehungen zu erlangen – sind schon lange bekannt. Auch an dieser Schule waren sie vorhersehbar! Daher sind Hausberufungen an den meisten Universitäten nicht ohne Grund verboten.

Verantwortliche, welche dem Schulleiter zu seinem Amt verholfen hatten, überlegen jetzt gemeinsam, wie sie seinen Stuhl noch retten können. Auf dem Tisch liegt die im Schulsystem übliche Methode der Versetzung an eine andere Schule. – Nein, nicht die Versetzung des Schulleiters! Ist es nicht einfacher, die 16 Lehrer versetzen …

 

 


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