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Bildungsportal Schulkritik

 

  Pressemitteilung

02

ab 6. März 2009

„Fristen-Methode” bringt Schulaufsicht ins Schwitzen

Schüler, Eltern und Lehrer erziehen jetzt die Schulbehörden

Keywords:
Bildung, Bildungsmisere, Reform, Schule, Schulkritik, Schulaufsicht, Schüler, Eltern, Lehrer, Transparenz, Kontrolle, Fristen, Schulqualität.
Weitere Überschriften:

Kommt jetzt die Bildungsreform „von unten”?

Wie man den Bildungsbürokraten Gehorchen lernt

Mit der Fristen-Methode gegen die Schulmisere

Wie erzieht man Bürokraten in der Schulaufsicht?

Betroffene proben neue Wege einer Bildungsrevolution

Bildungsbürokraten fürchten „Fristen-Methode”

Die „Fristen-Methode”: So erzieht man Bildungsbehörden

 

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Das zu lösende Problem ist seit Jahrzehnten dasselbe: Beschweren sich Schüler, Eltern oder auch Lehrer bei der Schulaufsicht, müssen sie bis zu einer Entscheidung mit langen Wartezeiten rechnen. Diese sind systembedingt und kommen der Arbeit von Schulämtern und Kultusministerien durchaus entgegen. Niemand konnte ihnen bisher vorschreiben, wie und bis wann sie eine Beschwerde zu bearbeiten oder einen Mißstand zu beseitigen hatten. Vorhandene Empfehlungen oder Richtlinien, wie z. B. die Dreimonatsfrist, sind für die Praxis untauglich: Irgendeine Begründung für Verzögerungen findet sich allemal und die Entscheidung über eine Untätigkeitsklage dauert derart lange, daß auch viele Gerichte eine solche verdient hätten. Der Hintergedanke unserer Bildungsbehörden: Probleme und Beschwerden, die besser verschwinden sollten, werden durch den Mantel der Zeit bedeckt. Und wenn der Mangel irgendwann mal wieder aufgehoben wird, hat sich das Problem erledigt.

Muß der Bürger damit leben, daß über Schulprobleme erst dann entschieden wird, wenn Betroffene die Schule schon lange verlassen haben? Nein, sagten sich Schüler, Eltern und Lehrer im gemeinnützigen Verein „Schulkritik e.V.” und entwickelten eine hochwirksame „Fristen-Methode”: Feste, zeitlich angemessene Bearbeitungsfristen, wie sie jeder Bürger z. B. vom Finanzamt kennt und unbedingt befolgen sollte, werden nunmehr auch Behörden und Politikern gesetzt! Schulleiter, Schulämter und selbst Kultusministerien müssen nun auf einmal jene Regeln, zu deren Einhaltung sie den Bürger verpflichtet haben, auch selbst beachten!

Klingt gut, doch wie soll das funktionieren? Welches Druckmittel zwingt staatliche und politischen Stellen, ihnen gesetzte Fristen auch einzuhalten? Ganz einfach: Nach Fristablauf werden umgehend Maßnahmen eingeleitet, die im behördlich-politischen Umfeld als „peinlich” oder „äußerst unangenehm” empfunden werden und dort mit erheblichem Arbeitsaufwand oder Imageverlust verbunden sind. Beispiele sind Beschwerden bei der übergeordneten Dienstaufsicht, Unterstützung durch andere Schüler, Eltern, Lehrer und Politiker, Einschalten eines Rechtsanwalts, Klage, Strafanzeige usw. Die schärfste Waffe ist jedoch der Weg in die Öffentlichkeit: Erst das Internet hat die neue „Fristen-Methode” ermöglicht.

Der Unterstützung von Betroffenen bei dieser nicht immer leichten Aufgabe widmet sich das Internet-Portal schulkritik.de zusammen mit der gleichnamigen Zeitschrift. Erst seit wenigen Wochen online wird es von Schülern, Eltern und Lehrern heiß geliebt, von Schulleitern und Behörden dagegen zutiefst gefürchtet und gehaßt. Am schlimmsten traf es anfangs jene Bürokraten, welche die „Fristen-Methode” noch nicht kannten oder nicht beachteten und zu ihren alten und bewährten Verfahrensweisen griffen. Erste Berichte über die betroffenen Gymnasien und das Schulamt in Fulda unter www.schulkritik-hessen.de vermitteln ein erschreckendes Bild über die Zustände an unseren Schulen. Was wird da noch alles folgen?

Und dann geschah etwas völlig Überraschendes, womit selbst die Initiatoren nicht gerechnet hätten: Von „Schulkritik” gesetzte Fristen wurden peinlich genau beachtet und Mißstände schnell und unbürokratisch behoben, Eltern fühlten sich auf einmal ernst genommen und Lehrer, die ein Schreiben mit dem Schulkritik-Briefkopf erhalten hatten, verhielten sich freundlich und zuvorkommend.

Angst und Verunsicherung der Bürokraten? Eine neue Hoffnung, die Bildungsmisere bald und gründlich zu beenden? Kommt jetzt die sanfte, aber wirkungsvolle „Bildungsreform von unten”? Schulkritik sucht noch Betroffene wie auch Mitwirkende in allen Bundesländern!

 

 


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